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Retargeting

Definition, Vorteile und Tipps für eine erfolgreiche Kampagne

Während viele Onlinekampagnen darauf abzielen, neue Besucher:innen anzulocken, ist Ad-Retargeting eine vielseitige Methode, Besucher:innen dazu zu bewegen, auf eine Website zurückzukehren, um eine gewünschte Aktion auszuführen, wie etwa ein Lead zu werden oder ein Produkt zu kaufen.

Mehr über Retargeting erfahren:


Was ist Retargeting?

Retargeting ist eine Marketingmethode, mit der sich Personen, die eine Website besucht haben, erneut ansprechen lassen.


Hat jemand eine bestimmte Website besucht, werden dieser Person auf anderen Kanälen wie Blogs, sozialen Netzwerken oder Suchmaschinen anschließend gezielt Anzeigen dazu angezeigt.

 

Retargeting-Kampagnen werden über Anzeigenplattformen wie LinkedIn Marketing Solutions ausgespielt. Leistungsstarke Marketingtools ermöglichen dabei die Ansprache von Zielgruppen mit personalisierten Inhalten, um das Interesse über die gesamte Buyer Journey aufrechtzuerhalten.


Im Folgenden erfahren Sie, wie Retargeting funktioniert, welche Ansätze es gibt, was ihre Vorteile sind und wie sie sich in die übergreifende Kundenakquise einbinden lassen.

Icon of a computer monitor with a gear piece on the side.
illustration of an individual sitting at their desk.

Wie funktioniert Retargeting?

Wenn jemand eine Website besucht, die Retargeting verwendet, lädt diese Website ein HTML-Zählpixel und ein spezielles JavaScript in den Browser dieser Person. Der Browser wiederum übermittelt anonymisierte Daten zu der Person zurück an die Server-Protokolldateien der Website.

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Dabei werden in der Regel folgende Daten anonym erhoben:

  • IP-Adresse

 

  • Betriebssystem

 

  • Browsertyp

 

  • Bildschirmauflösung

 

  • Zeitpunkt des Websitebesuchs

 

  • Aktivitäten auf der Website während des Besuchs

 

Die Protokolldatei gibt diese anonymen Signale an eine Anzeigenbörse weiter, die die Person im Internet lokalisiert und ihr unmittelbar passende Anzeigen präsentiert, um sie zum Abschluss der begonnenen Aktion auf der zuvor besuchten Website zu bewegen. Marken können sich damit kanalübergreifend im Bewusstsein ihrer Zielgruppe verankern und bis zur Kaufentscheidung präsent bleiben.

illustration of a dashboard highlighting Matched Audiences.

Retargeting

Indem Sie Ihre Zielgruppe segmentieren, können Sie passgenaue Inhalte je nach Interaktion mit Ihrer Marke ausspielen.

Wann und wie sollten Sie Retargeting in die übergeordnete Akquisestrategie einbinden?

Herkömmliche Anzeigen sorgen für mehr Traffic, Retargeting dagegen steigert das Engagement. Wer dank Retargeting auf eine Website zurückkehrt, sieht üblicherweise mehr Seiten an, verweilt länger, wandert seltener ab und weist einen höheren Customer Lifetime Value auf.


Das liegt daran, dass der Bekanntheitsgrad der Marke bereits sehr hoch ist. Während der erste Besuch die Awareness steigert, sind weitere Besuche meist auf Neugier, individuelle Ansprache und echtes Interesse zurückzuführen. In Kombination mit der Akquise von bezahltem Traffic können Unternehmen Kampagnen auf Websites durchführen, die zunächst breit angelegt sind, und anschließend die Besucher:innen dieser Seiten, die beim ersten Besuch nicht konvertiert wurden, erneut ansprechen und mit ihrer Marke beim weiteren Browsen im Bewusstsein bleiben. Doch Retargeting-Anzeigen funktionieren auch unabhängig von bezahlten Kampagnen. Indem sie Besucher:innen, die via Suchfunktion, soziale Medien oder Weiterleitung auf eine Website gelangt sind, erneut auf die Marke aufmerksam machen, können sie organische Traffic-Strategien wirkungsvoll ergänzen.

Icon of an organizational chart.

Wie wird Retargeting üblicherweise eingesetzt?

Da Retargeting-Pixel vielerlei Daten sammeln können, erweisen sich Retargeting-Anzeigen als äußerst flexibel.



Marketingkund:innen können unter anderem:

 

 

  • bei unvollständig ausgefüllten Formularen zur Rückkehr auf eine Website animieren;

 

  • nach dem Besuch bestimmter E-Commerce-Seiten thematisch passende Produkte anzeigen;

 

  • Unternehmensinformationen zu Besucher:innen der Website für ein gezieltes Follow-up mit Vertriebsteams teilen;

 

  • wiederkehrenden Besucher:innen MoFu-Ads wie Preis- oder Vergleichsseiten anzeigen.

 

Pixel sind der Ausgangspunkt für alle Retargeting-Anzeigen. Mit speziellem JavaScript können sie auch demografische Daten, Besuchshäufigkeit und User Journey auf einer Website tracken.



LinkedIn verfügt über vielfältige Informationen zu Besucher:innen. Daher können Unternehmen mit dem LinkedIn Retargeting-Pixel alias LinkedIn Insight Tag die folgenden Daten zu den Websitebesucher:innen zur Optimierung ihrer Anzeigenkampagnen nutzen:

 

 

  • Unternehmenszugehörigkeit der häufigsten Besucher:innen

 

  • Nicht ausgefüllte Formulare

 

  • Größe des Unternehmens

 

  • Karrierestufe

 

  • Standort

 

  • Branche

 

Websitebetreiber:innen nutzen das LinkedIn Insight Tag, um Anzeigen in Retargeting-Kampagnen noch gezielter auszuspielen.

Wann sich eine Retargeting-Kampagne lohnt

Im Allgemeinen gilt Retargeting ab 500 bis 1.000 Besucher:innen pro Monat als sinnvoll. Diese Zahl ist jedoch relativ.

Denken Sie daran, dass die erneute Ansprache von 1.000 Besucher:innen einer Website mit einer Seite bessere Ergebnisse erzielt als das Retargeting von 1.000 Besucher:innen einer Website mit 1.000 Seiten. Deshalb sieht das LinkedIn Insight Tag ein Minimum von 300 Besucher:innen pro Segment vor.

Zwar hat es auch Vorteile, Retargeting bereits früh in der Traffic-Akquise einzusetzen. Retargeting-Kampagnen zahlen sich jedoch bei Traffic-Akquise im größeren Stil und für Seiten mit bereits guter Conversion Rate eher aus.

Icon of a chart with an upward trajectory and a rocket on the side.

Retargeting oder Remarketing: Was ist der Unterschied?

Remarketing wird oft mit Retargeting verwechselt, steht jedoch für eine andere Methode der Ansprache von bestehenden Leads.

Beim Retargeting geht es darum, Besucher:innen einer Website über Anzeigen erneut anzusprechen. Remarketing nutzt das Retargeting-Pixel, um Anzeigen bei Bestandskund:innen und Leads auszuspielen, deren E-Mail-Adresse bereits vorliegt.

Die E-Mail-Adresse ermöglicht Unternehmen eine noch individuellere Ansprache durch die automatische Zusendung von relevanten Angeboten auf bestimmten Seiten ihres Webauftritts.

 

Typische Anwendungen für E-Mail-basiertes Remarketing sind zum Beispiel:

 

  • Erinnerung an die Verlängerung der Mitgliedschaft
  • Erneute Ansprache von inaktiven Abonnent:innen mit relevanten Angeboten
  • Gezieltes Up-/Cross-Selling passend zum Kaufverhalten

 

E-Mail-Remarketing gibt Marken effektive Tools an die Hand, um aus Verhaltensdaten Maßnahmen abzuleiten und Angebote in persönlicherer Form als über soziale Medien, Such- oder Drittwebsites zu unterbreiten.

Beide Konzepte werden oft synonym verwendet, können sich gegenseitig jedoch sinnvoll ergänzen. Marken, die präsent bleiben und ihre Bekanntheit über alle verfügbaren Kanäle stärken möchten, sollten sich das zunutze machen.

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illustration of boosted post highlighted on a mobile device.

Einsatzmöglichkeiten für das LinkedIn Retargeting-Pixel

Das LinkedIn Insight Tag stellt umfassende Daten zu Besucher:innen bereit, z. B. Angaben zu Unternehmensgröße, Branche, Karrierestufe und Unternehmensnamen. Dadurch wissen Marketingkund:innen, wer ihre Website besucht, und können diese Personen mit gezielten Inhalten auf LinkedIn ansprechen.

Indem sie das LinkedIn Insight Tag auf ihrer Website einbinden, können sie Website-Besucher:innen zu deren LinkedIn Mitgliedskonten zuordnen und weiteres Engagement fördern. Für eine besonders gezielte Ansprache lässt sich Website-Retargeting auch mit LinkedIn Website Demographics verbinden.

Mithilfe dieser Daten können Leads generiert, die Brand Awareness gesteigert sowie Kund:innen erreicht und zu weiteren Käufen bewegt werden.

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Mithilfe der über das LinkedIn Insight Tag erfassten Daten können Sie unter anderem:

  1. Landingpages anhand der Daten zu Besucher:innen optimieren
    Mit LinkedIn Insights können Unternehmen Landingpages erstellen und verschiedene Zielgruppensegmente gezielt ansprechen.

  2. Customer Journeys gestalten und MoFu-Seiten adressieren
    Wer bestimmte Segmente über LinkedIn Ads und im nächsten Schritt durch Retargeting anspricht, kann im Verlauf der Buyer Journey gezielt auf interessante Blogposts, E-Books, Preisübersichten oder Webinare aufmerksam machen.

  3. Besucher:innen nach dem Ausfüllen von Lead Gen Forms erneut ansprechen
    Indem Sie per Retargeting Videos, Vergleichsübersichten, Demos oder andere Assets anzeigen, können Sie Prospects effektiv informieren und den Vertriebszyklus verkürzen.

  4. Up-, Down- und Cross-Selling sowie Sonderaktionen fördern
    Besucher:innen finden das für sie passende Angebot womöglich nicht auf Anhieb. In solchen Fällen können Sie per Retargeting auf besser geeignete Angebote hinweisen.

    Ein Beispiel: Wenn jemand aus einem Unternehmen mit mehr als 10.000 Mitarbeiter:innen auf einer Preisseite landet, die nur Einsteiger-, Basis- oder Advanced-Pakete aufführt, könnte man die Person besser abholen, indem man sie per Retargeting auf eine Unternehmenslösung aufmerksam macht.

    Das Gleiche kann bei Besucher:innen aus kleineren Unternehmen in umgekehrter Richtung gelten.

    Für Bestandskund:innen empfiehlt sich das Cross-Selling von ergänzenden Leistungen per Retargeting. Wenn jemand eine Website häufig besucht, ohne etwas zu kaufen, können Anzeigen mit Aktionsangeboten zum Kauf anregen.

  5. Zielgruppen klar eingrenzen
    Unternehmen, die zunächst mit breit angelegten Kampagnen Traffic generiert haben, können mit Hilfe von Retargeting ihre Insights über Branche, Unternehmensgröße, Position und Karrierestufe von Besucher:innen nutzen. Sie erfahren, bei welchen Zielgruppen ihre breit angelegten Kampagnen ankommen, und können auf Grundlage der gewonnen Daten Personen mit idealem Kundenprofil erneut ansprechen. Dadurch maximieren sie den Erfolg sämtlicher Marketingmaßnahmen.
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