Sales Prospecting: Definition, Strategien, Erfolgsfaktoren

Mit Tools wie LinkedIn Sales Navigator wird Ihre Kundengewinnung noch effizienter.

Sell with LinkedIn / Resources / Sales terms / Prospecting

Prospecting in Sales: Definition, Strategies & Tips for Sales Reps

Discover how tools like LinkedIn Sales Navigator can help your prospecting game.

Hier erfahren Sie, mit welchen Methoden und Tools Ihr Prospecting noch effizienter wird.

Die Vertriebsbranche entwickelt sich kontinuierlich und rasant weiter. Wenn Sie Leads kontaktieren, sollten Sie daher sicher sein, dass diese auch an Ihren Produkten oder Serviceleistungen interessiert sind.

icon of a light bulb

Was ist Sales Prospecting?

Sales Prospecting ist der erste Schritt im Vertriebszyklus. Hier werden Prospects identifiziert und angesprochen. Das Ziel: Eine Datenbank mit qualifizierten Leads, die zuerst Teil des Sales Funnels und schließlich umsatzgenerierende Kund:innen werden.

Sales Prospecting kann viele Formen haben: Kaltakquise, Direktmarketing, Networking-Events oder das Vernetzen mit Prospects auf Plattformen wie LinkedIn. Wenn man nicht weiß, wo man anfangen soll, kann sich die Kundengewinnung zunächst als schwierig erweisen.

Da sich der Vertriebsprozess stetig weiterentwickelt und immer mehr an die Bedürfnisse der Kundschaft angepasst wird, müssen Vertriebler:innen auf effektive Methoden umsteigen, die die Vertriebspipeline optimieren. Ein erfolgreiches Prospecting-Verfahren unterstützt die Entwicklung wirksamer Konzepte, die eingesetzt werden können, um die Chancen auf einen Geschäftsabschluss mit Ihren Prospects zu erhöhen.

Leads oder Prospects?

Bevor wir auf den Funnel zu sprechen kommen, sollten wir zunächst klären, was Leads von Prospects unterscheidet.

illustration of a phone app browser

Leads

Personen, die Interesse an Ihrem Produkt oder Ihrer Serviceleistung gezeigt haben, indem sie sich für eine kostenlose Demo angemeldet, einen Blog abonniert oder Ihre Website besucht haben. Auf lange Sicht können sich hier wertvolle Kontakte ergeben, doch die Gespräche mit Leads sind anfangs meist sehr einseitig. Erwarten Sie nicht, dass Leads Sie kontaktieren oder Ihre E-Mails beantworten.

illustration of a phone app browser

Prospects

Hochwertige Leads, die für Ihr Unternehmen als Kund:innen infrage kommen, über das nötige Budget verfügen und eine offene Kommunikationsweise schätzen. Prospects interagieren unter Umständen nur wenig oder gar nicht mit Ihrem Unternehmen. Trotzdem können sie als potenzielle Kund:innen eingestuft werden. Befolgen Sie hierzu unsere Prospecting-Tipps.

up and down arrows icon

Es gibt also durchaus Unterschiede zwischen Leads und Prospects, doch unabhängig davon sollte es Ihr Ziel sein, Ihre Leads und Prospects gleichermaßen von der ersten Kontaktaufnahme bis zum Abschluss eines Geschäfts zu begleiten.

Die Vorteile

Wenn Sie im Vertrieb erfolgreich sein möchten, brauchen Sie eine gute Prospecting-Strategie. Damit eröffnet sich eine Vielzahl neuer Möglichkeiten – für Sie und Ihre potenziellen Leads. Wichtig ist, dass Sie ermitteln, für wen Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung geeignet ist, und Prospects zeigen, wie sie damit bestimmte Herausforderungen meistern können. Dies wiederum wird sich positiv auf Ihren Umsatz auswirken.

Erfolgreiches Sales Prospecting umfasst:

Personalisiertes Targeting

Sie steuern die Lead-Generierung und können analysieren, welche Quellen und Kanäle die besten Ergebnisse erzielen. Die Lead-Suche wird präziser, da Sie Personen erfassen können, die das größte Potenzial haben, zu Kund:innen zu konvertieren. Mit Tools wie LinkedIn Sales Navigator können Sie beispielsweise nach Branche, Funktion oder Unternehmen filtern und bestimmte Keywords nutzen, mit denen Sie Ihre Lead-Listen individuell anpassen können.

illustration of a line graph

Mehr Kund:innen

Mit einer erfolgreichen Prospecting-Strategie erzielen Sie mehr Conversions. Je mehr Leads Sie in Ihrer Pipeline haben, desto mehr Möglichkeiten haben Ihre Vertriebsmitarbeiter:innen für eine Kontaktaufnahme. Das Risiko von Umsatzeinbußen wird minimiert: Selbst wenn Sie eine:n Kund:in verlieren, warten weitere Prospects bereits in Ihrer Pipeline.

illustration of a line graph

Höherer Umsatz und ROI

Mehr Kund:innen generieren mehr Einnahmen. Wenn Prospects zu Kund:innen werden, bedeutet das mehr Umsatz für Ihr Unternehmen. Und das sorgt für Wachstum. Dieses Wachstum trägt auch dazu bei, dass inflationsbasierte Risiken steigender Betriebs- und Warenkosten kompensiert werden können.

illustration showing increasing revenue and ROI

Insights

Das Gewinnen von Prospects ist nicht gleichbedeutend mit einem Geschäftsabschluss. Doch je mehr Menschen Sie ansprechen, desto besser können Sie mit der Zeit Verhaltensmuster einschätzen. Marktanalysen können sinnvoll sein, um herauszufinden, warum Kund:innen sich für bestimmte Produkte interessieren und wie Sie diese am besten vertreiben können. Diese Insights unterstützen Vertriebsmitarbeiter:innen bei der gezielten Ansprache bestimmter Prospects. Gleichzeitig tragen sie zur Optimierung langfristiger Strategien bei.

Illustration of insights on profiles

Bessere Conversions

Nutzen Sie Ihre Zeit beim Prospecting sinnvoll, um Ihre Conversion Rate zu verbessern. Unter Umständen kann eine Kaltakquise effektiver sein als eine Warmakquise. Dafür müssen Sie jedoch sorgfältig auswählen, wen Sie erreichen möchten. Das Targeting spielt also eine entscheidende Rolle. Es gilt: Qualität statt Quantität. Hier kommt LinkedIn Sales Navigator ins Spiel. Mit unserem Tool finden Sie qualifizierte Leads und Prospects, die zu Ihnen passen.

illustration showing increasing revenue and ROI
3.6 times increase

 

2021 haben User:innen von Sales Navigator 3,6-mal mehr Kontakte zu Entscheider:innen geknüpft als Personen, die Sales Navigator nicht nutzten (Januar 2022).

checkmark

Sprechen wir nun über den Prospecting-Prozess, Tipps und Methoden.

Erste Schritte

Ob Sie neu im Vertrieb sind oder Ihre Methoden überarbeiten möchten: Zunächst gilt es, zu ermitteln, was Ihre ersten Schritte sein sollten.

Bevor es Plattformen wie LinkedIn und Tools wie LinkedIn Sales Navigator gab, war die Kaltakquise das Mittel der Wahl, um eine große Anzahl potenzieller Kund:innen auf einmal zu kontaktieren. Durch moderne Technologien können Vertriebler:innen heute gezielter vorgehen – und Kund:innen erwarten das auch.

Es gibt viele Möglichkeiten, mit dem Prospecting zu beginnen. Dabei kommt es auf Ihre Zielgruppe, das Umfeld und Ihr Produkt oder Ihre Serviceleistung an. Da Menschen wählerisch sind, wenn es um ihre Zeit geht, sollten Sie zunächst Ihre Zielgruppe bestimmen.

illustration of a person working on a computer

Ihre Zielgruppe

Effektive Vertriebsprofis ermitteln, wer für ihre Produkte oder Serviceleistungen geeignet ist. Sie personalisieren die Kundenansprache, was zeitaufwändig sein mag, in der heutigen Vertriebslandschaft jedoch unerlässlich ist.

Recherche

Sehen Sie sich Unternehmens-Websites an, kontaktieren Sie Personen auf LinkedIn oder anderen Social-Media-Seiten, greifen Sie zum Telefon oder schreiben Sie eine E-Mail. Wichtig ist, dass Sie alle relevanten Informationen einholen, die Sie für eine personalisierte Kontaktaufnahme brauchen. Nachdem Sie mit Tools wie LinkedIn Sales Navigator die Liste Ihrer Prospects eingegrenzt haben, fragen Sie sich: Welche Positionen nehmen diese Personen in ihren Unternehmen ein und wie können Sie ihre geschäftlichen Ziele unterstützen?

Welche Wertvorstellungen liegen vor und wie kann Ihr Produkt oder Ihre Serviceleistung zum Erfolg eines Unternehmens beitragen? Soziale Medien können Aufschluss über Interessen und Hobbys Ihrer Prospects geben. Daraus können sich Gelegenheiten zur Kontaktaufnahme ergeben. Bei größeren Unternehmen lohnt sich ein Blick in öffentliche Investorenberichte. Kleinere oder mittelständische Unternehmen geben aktuelle Vorhaben in der Regel in Pressemitteilungen bekannt. Auch mithilfe von Google Alerts können Sie über die geschäftlichen Aktivitäten Ihrer Prospects auf dem Laufenden bleiben.

Nachdem Sie Ihre Prospects recherchiert haben, können Sie Anrufe und E-Mails persönlicher gestalten. Schildern Sie, wie Sie auf die Person aufmerksam geworden sind, und bieten Sie kostenlose Ressourcen oder eine Probeversion an, um Ihre Chancen auf eine Antwort zu erhöhen.

Wenn Ihr Prospect schließlich zum Lead wird, wissen Sie bereits, dass Sie die richtige Person kontaktiert haben und welche Punkte Sie in einem Verkaufsgespräch ansprechen sollten.

Sales-Prospecting-Strategien

Nehmen wir an, Sie haben sich mit der Inhaberin einer neuen Bäckerei vernetzt, der Sie Weizenmehl zu Großhandelspreisen anbieten könnten. Ihre Vertriebschancen sind hier wesentlich höher als bei einem Restaurant, das nur glutenfreies Brot serviert. Die Inhaberin der Bäckerei vergleicht die Preise unterschiedlicher Anbieter und spricht mit mehreren Vertriebsmitarbeiter:innen. Sie müssen sich also von der Konkurrenz abheben.

Eine potenzielle Kundin dieses Formats sollten Sie pflegen. Fünf Touchpoints jeden zweiten Geschäftstag sind empfehlenswert. Je eher Sie eine Beziehung zu dieser potenziellen Kundin aufbauen und sich als kompetente Kontaktperson positionieren, desto eher kommt ein Geschäft zustande. Mit Tools wie LinkedIn Sales Navigator haben Sie Ihre Prospects und mögliche Touchpoints stets im Blick und verpassen keine Gelegenheit zur Kontaktaufnahme.

Auf der Suche nach neuen Kund:innen sollten Sie folgende Punkte beachten:

Erfolgsfaktoren

Hier finden Sie einige Tipps und Tricks, die Sie bei der Kundengewinnung nutzen können. Während Sie sich mit den einzelnen Punkten vertraut machen, fragen Sie sich:

question mark bullet point

Entspricht Ihr Prospect Ihrer Kunden-Persona?

question mark bullet point

Gibt es ein klares Geschäftsziel oder eine Herausforderung, bei denen Ihr Produkt oder Ihre Serviceleistung sinnvoll eingesetzt werden kann?

question mark bullet point

Ist Ihr Prospect entscheidungsbefugt oder kann die Person den Kontakt zu Entscheider:innen herstellen?

question mark bullet point

Gibt es gemeinsame Kontakte oder Interessen?

Wie oft Sie Ihre Prospects kontaktieren, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Anhand der folgenden Tipps können Sie entscheiden, welches Verfahren für Sie und Ihr Unternehmen am besten geeignet ist.

1. Informieren Sie sich über das Unternehmen

Welche Ziele verfolgt das Unternehmen? Wie könnten Ihre Produkte oder Serviceleistungen dabei helfen?

illustration of two people shaking hands

2. Sehen Sie sich die Karriereseite an

Was könnte eine potenzielle Verbindung oder Schnittstelle sein?

illustration of a profile page

3. Nutzen Sie LinkedIn Sales Navigator, um gezielt die richtigen Kund:innen anzusprechen, Insights zu analysieren und Ihre Kontaktaufnahme individuell anzupassen

Wichtige Funktionen:
 

  • CRM-Integration
     

  • Erweiterte Lead- und Unternehmenssuche
     

  • Lead-Empfehlungen
     

  • Vertriebs-Updates in Echtzeit
     

  • Notizen und Tags
     

  • Profilansichten
     

  • InMail-Nachrichten
     

  • Smart Links-Präsentationen
     

  • TeamLin
illustration of two people shaking hands

4. Finden Sie den besten Kommunikationsansatz

Wenn Sie Ihre Kommunikation abwechslungsreich gestalten (Telefon und E-Mail) und die richtigen Kanäle nutzen, werden Ihre Prospects schnell zu Leads.

illustration of a man typing on a laptop

5. Fassen Sie nach

Unabhängig davon, ob es zu einem Deal kommt, sollten Sie Ihre Kontakte kontinuierlich pflegen. So können Sie Ihr Prospecting weiter optimieren – und vielleicht ergibt sich zu einem späteren Zeitpunkt eine neue Gelegenheit.

illustration of two people in conversation while walking
icon of a briefcase

Sie tragen dazu bei, das Leben Ihrer Kund:innen ein bisschen angenehmer zu
machen. Beim Prospecting geht es darum, Personen zu ermitteln, die Ihre
Hilfe benötigen.
 Je mehr Sie sich das vor Augen halten, desto erfolgreicher wird
Ihre Suche.